Rückblicke


Auch Trom­pe­ten kön­nen wie­hern – „German Brass“ auf Adventstournee in Wangen

Katharina von Glasenapp, Schwäbische Zeitung, Kultur,  4. Dezember 2018

Wangen – Adventszeit ist Blechbläserzeit und German Brass, die Bläserelite der deutschen Orchester, wird nicht müde, glänzende Barockschlager und internationale Weihnachtslieder brillant verpackt in schmissigen Arrangements darzubieten. Im Festsaal der Waldorfschule fanden die zehn Bläser und ihr Schlagwerker im Rahmen der Wangener Altstadtkonzerte ein begeistertes Publikum für ihr Programm „Christmas around The World“.

Seit 1985 gibt es das Ensemble, in dem Solisten der großen deutschen Orchester in der klassischen Besetzung von vier Trompeten, drei Posaunen, zwei Hörnern und einer Tuba musizieren und im zweiten Teil vom Schlagzeuger Herbert Wachter unterstützt werden. Die meisten haben zwei oder drei Instrumente verschiedener Tonart und Bauweise vor sich stehen, wechseln manchmal im Stück.

Zusammenspiel, Dynamik, Klangbalance passen zusammen, Perfektion und jahrelange Erfahrung übertragen sich auch auf die jüngeren Mitglieder wie den zweiten Hornisten François Bastian aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der zumindest an diesem Abend an die Position des langjährigen Hornisten und Moderators Klaus Wallendorf getreten ist. Dieser bleibt mit seinen augenzwinkernden geschliffenen Texten präsent, in denen sich „wach“ auf „Bach“ reimt, russische oder spanische Sprachfloskeln zu Musik werden oder der vielleicht spezifische Humor der Blechbläser durchscheint.

Trompeter Werner Heckmann füllte an diesem Abend die kurzen Pausen, in denen die Kollegen ihre Lippenmuskulatur entspannen konnten, bevor sie sich wieder dem „gepflegten Tuten“ widmeten und sogar der eingeschaltete Werbeblock für den CD-Verkauf charmant übermittelt wurde.

Viele Stücke hat der erste Trompeter Matthias Höfs für German Brass arrangiert, selbst die Sologeige aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ vermisst man nicht, wenn er selbst das Instrument an die Lippen setzt und in weiten Melodiebögen über das Klang gewordene Eis der Begleitstimmen aus dem „Winter“ zieht. Weihnachtlichen Glanz verströmen die Musiker in den festlichen Koloraturen von Händels „Feuerwerksmusik“ und Bachs Weihnachtsoratorium.

Eine musikalische Weltreise

Ein Muss im Programm von German Brass ist die berühmte d-Moll-Toccata von Bach, wenn Tuba und Bassposaune die Liegetöne platzieren und die Oberstimmen sich in gestochen scharfen Läufen und Echowirkungen ergehen. Bei Tschaikowsky erlebt man, wie eine Trompete wiehern kann, ein spanischer Dreiertakt durchaus nach bayerischer Volksmusik klingt und arabische Flötenschnörkel sich auch mit gestopfter Trompete authentisch anhören.

Im zweiten Teil schließlich überraschen die Musiker immer wieder mit ihrer musikalischen Weltreise durch deutsche, südamerikanische oder französische Lieder, mit pulsierenden Rhythmen, Bigbandsound und schrägen Harmonien, in denen die Melodien mehr oder weniger versteckt durchklingen: Bei aller musikalischen Perfektion und virtuosem Anspruch kommt auch der Humor nicht zu kurz, nicht nur in der Zugabe.


Viel Ap­plaus für ein gro­ßes Spek­ta­kel – „Brassed Off“ in der Waldorfschule

Babette Caesar, Schwäbische Zeitung, Wangen, 12. November 2018

Wangen – Mit der Tragikomödie „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“ ist die Kulturgemeinde Wangen am Freitagabend in die Theatersaison gestartet. Das Melchinger Theater Lindenhof kam mit großem, technisch aufwändigem Equipment, das in Gestalt einer Drehbühne im Festsaal der Freien Waldorfschule seinen Platz fand. Ein Mix aus live gespielter Blasmusik und darstellerisch hochemotionalen Szenen erwartete die Zuschauer. Beides zusammen verströmte passagenweise Musical-Atmosphäre.

In weißer, von Kohle verstaubter Bergmannskluft betritt das neunköpfige Ensemble zusammen mit den Lauchertmusikanten Melchingen den Bühnenraum. Aus dem Halbdunkel heraus leuchten ihre Helmlampen signalartig. An der Spitze der Grimley Colliery Band steht Danny (Bernhard Hurm). Dirigent und Bergarbeiter im Ruhestand, der seine Kumpels entgegen aller Wirrnisse antreibt – bis zum letzten, bis zum Beinah-Selbstmord seines Sohnes Phil (Gerd Plankenhorn). Denn für den alternden Danny, dessen Lungen die Kohle zerstört hat, zählt nur eins – die Musik.

„Kohlhaas“, „Emmas Glück“ oder „Der varreckte Hof“ sind nur einige Inszenierungen der vergangenen Jahre, die das Theater Lindenhof auf die Bühne gebracht hat. Sie alle fokussieren die existenzielle Bedrohung des Menschen mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das gilt auch für das nach dem Film von Mark Herman in der Bühnenfassung von Paul Allen von Christoph Biermeier inszenierte „Brassed Off“ unter der musikalischen Leitung von Thomas Unruh.

Vordergründig geht es um die angespannte Lage in den britischen Bergbaustädten, die in der Mitte der 1990er-Jahre durch Stellenabbau bedroht sind. Genau in dieser Situation befinden sich die Kumpels von Grimley, deren Zeche vor der Schließung steht.

Das Theater Lindenhof gastierte mit „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“ im Festsaal der Freien Waldorfschule.  Foto: Babette Caesar

Träume von einem besseren Leben

Während Rita (Linda Schlepps) als die Tatkräftige bei jedem Streik mit dabei ist, debattieren Jim (Peter Höfermeyer) und Harry (Franz Xaver Ott) über die Abfindung von 20 000 Pfund – ja oder nein. Jims Frau Vera (Carola Schwelien) arbeitet im Supermarkt und hilft vor allem Phils verzweifelter Frau Sandra mit ihren beiden kleinen Kindern (Kathrin Kestler) mit Essbarem aus. So loten die ersten Szenen die verschiedenen Charaktere aus, deren Ambitionen und Träume von einem besseren Leben, die allesamt zerplatzen angesichts der übermächtigen wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten. Das Gefühl existentieller Bedrohung schaukelt sich langsam hoch. Manchmal glaubt man in überlangen Passagen den roten Faden zu verlieren, in welche Richtung sich das Stück bewegt. Vor allem der Anfang tut sich schwer, um in Schwung zu kommen. Doch sobald die erste schrill-krächzende Off-Durchsage den mit rund 100 Besuchern besetzten Saal erfüllt, beginnt das Melchinger Spiel, das Netz immer enger zu ziehen.

Mit allen Mitteln für die Gemeinschaft

So als dränge es nur tröpfchenweise ins Bewusstsein, treibt Danny die Kapelle wie ein Berserker an. Zu Märschen wie „Flow and Dance“ und „Flashlight Dixie“. Fluchend und wütend mit „Spielt für euch, verdammt noch mal!“. Das Blatt scheint sich tatsächlich zu wenden, wenn die junge Saxophonistin Gloria (Mona Weiblen) erscheint. Nur, dass sich der Hoffnungsschimmer schnell in sein Gegenteil verkehrt.

Im Verlauf kommt es zu herzerfrischenden Liebesszenen zwischen Gloria und dem aufrührerischen Trompeter Andy (Rahul Chakraborty), zwischen Vera und Jim, Rita und Harry. Nur Danny verliert sein Ziel, mit der Band in der Londoner Royal Albert Hall aufzutreten, nicht aus den Augen. Gegen alle Widerstände – auch den eigenen, die ihn zusammen brechen lassen. Unter Christoph Biermeiers Regie ist über zwei Stunden ein stark emotionales, stimmungsgeladenes Stück entstanden, das seine Darsteller bis an die Grenze des Existenzverlustes treibt. Das von der Aussichtslosigkeit des Einzelnen erzählt, wenn er aus dem System kippt, nicht mehr gebraucht wird – nicht mal als Clown.

Was einzig bleibt, ist der Zusammenhalt, mit dem sie oben auf der Drehbühne musikalisch brillieren. Zu viel Applaus und Bravorufen für dieses Spektakel.


Mit Feu­er­ei­fer – Landesjugendorchester begeistert mit Ligeti und Mahler

Katharina von Glasenapp, Lindauer Zeitung, Kultur, 6. November 2018

Wangen – Mit knapp 100 Musikerinnen und Musikern ist das Landesjugendorchester Baden-Württemberg (LJO) auf seiner Herbsttournee, die es in den kommenden Tagen noch nach Tuttlingen, Göppingen, Waiblingen und Leonberg führen wird. Die Herbstferien haben die Jugendlichen genutzt, um mit ebenso leidenschaftlichen Dozenten ihrer Instrumentalgruppen und mit dem Dirigenten Johannes Klumpp die ausgesprochen anspruchsvollen Werke einzustudieren. Auf dem Programm stehen zwei Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts, „Atmosphères“ von György Ligeti und die fünfte Symphonie von Gustav Mahler, und man kann nur staunen, mit welcher Intensität sie diese umsetzen.

So wie Johannes Klumpp das Publikum mit wenigen Worten auf Ligeti einstimmt – „erwarten Sie nicht Melodien und Harmonien, sondern changierende Klänge, eine Weite mit einem Hauch Bedrohung“ – kann man sich vorstellen, wie er seinen jungen Menschen diese Klänge nahebringt. Stanley Kubrick hatte Ligetis „Atmosphères“ in seinem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ eingesetzt – übrigens ohne den Komponisten zu fragen oder ihn im Abspann zu erwähnen! Mit seiner klaren Körpersprache lässt der Dirigent die Klänge aus der Stille emporsteigen und hält auch am Schluss die Spannung, dazwischen entfalten sich Klangflächen über der Basis der Kontrabässe, schrauben sich hoch in hohe Bläserregister und verlöschen schließlich im weiten Raum.

Hauptwerk dieser Herbstphase des LJO ist die fünfte Symphonie von Gustav Mahler. Auch hier öffnet Johannes Klumpp mit wenigen eindringlichen Sätzen die Ohren für den Komponisten, seine schwierige Kindheit im mährischen Heimatdorf, die Trauermärsche und Stimmungswechsel. Durch das berühmte Adagietto, den langsamen Satz, den Lucchino Visconti in seiner Verfilmung von „Tod in Venedig“ so sehnsuchtsvoll übermittelt hat, ist die Symphonie vielleicht eines der bekanntesten Werke Mahlers.

Beflügelnder Dirigent

Doch welche Abgründe sich darin immer wieder auftun, wie nah Totentanz und Ländler, böhmische Blasmusik und Herzklopfenwalzer einander sind, erlebt man bei diesen jungen Musikern und ihrem beflügelnden Dirigenten hautnah. Da gibt es süße Melodien, grundiert vom unerbittlich pochenden Trauermarsch, da stürzen sich die Bläser und Schlagwerker in wildes Getümmel, während die Streicher seufzen und verführen. Klumpp arbeitet die klingenden Wechselbäder großartig heraus, führt die zahlreichen Solostimmen (Hut ab vor den nervenstarken Burschen am 1. Horn und an der 1. Trompete!) und den großen Orchesterapparat mit Fantasie und Feuer. Das Adagietto gestaltet er in einem fließend emphatischen Aufschwung schwebender Streicherklänge, bevor sich das ganze Orchester im fröhlichen Treiben des Finales zusammenfindet.

Die jungen Musiker zwischen 12 und 20 Jahren werfen sich mit Feuereifer in ihre anspruchsvollen Aufgaben, im hohen Tempo bleiben sogar die kontrapunktisch geführten Themen transparent. Die Blechbläser vereinen sich zum alles überhöhenden Choral, leichtfüßig wie ein Tänzer kitzelt Johannes Klumpp die letzten Reserven heraus. Die Begeisterung wird in den kommenden Tagen ebenso überspringen wie in der Wangener Waldorfschule.


Peerspektiven

Zum Oberstufenprojekt 2017, „Peer Gynt“ (von Jens Christian Deeg)

Die Bühne ist ein dunkler Ort, an dem drei Jugendliche eine Glasscherbe finden können, und an dem ein bisschen Licht reicht, um in ihr einen Diamanten zu erkennen. So erleben es die drei Peer Gynts (Susan Brauchle, Benedikt Brögmann und Josef Obermeier), die in der Inszenierung von Andreas Bußmann und den SchülerInnen der Oberstufe aus dem Ibsen-Klassiker ein modernes Welttheater machen. Eineinhalb Stunden lang tragen sie die Zuschauer, gemeinsam mit Chor und Orchester, durch einen Gedankenstrom aus Orten, Gefühlen, Szenen, die erst am Ende soetwas wie ein Leben ergeben. Ihre Inszenierung erzählt von der Suche nach Identität. Sie dreht und wendet die Frage: Kann man ein Ganzes sein, ein ganzes Leben lang?

PeerGynt_04Ein Leben, das eine ganze Welt ist

Dass Peer hier vom ersten Moment an nicht einer ist, sondern drei auf einmal, das zeigt, wie unmöglich diese Idee ist – zumindest in der unübersichtlichen, prallen Welt ist, von der das Stück erzählt. Man trifft in ihr die Beatniks der 50er-Jahre neben einer Horde von trolligen Fabelwesen, die Sklaven der frühen USA kontrastieren die Schürzen-Folklore deutscher Heimatfilme und ein Talkshow-Moderator stürzt einen der Peers schließlich genauso aus dessen Selbstherrlichkeit wie ein Teufel im Missionarskostüm. Hervorzuheben ist hier nicht zuletzt die aufwändige Ausstattung der Figuren (Kostüme und Maske: Julia Egger, Lara und Lioba Buchholz, Helena Amberger, Amelie Preuß, Elea Egger, Charlotte und Pauline Tscholl).
Während diesem wilden Ritt durch die Geschichte des Westens machen die drei Peers am eigenen Leibe durch, was unsere Geschichtsbücher im Innersten zusammenhält: Kolonialisierung, Menschenversuche, Gender-Trouble, schizoide Episoden – die Welt kann ein ziemliches Jammertal sein. Erlebbar wird dies für die Zuschauer auch durch die Klarheit des Bühnenbildes (Requisite: Gert Heintz, Beate Diefenbach, Wolfgang Klosa, Familie Felsch; Licht: Pit Hartmann), vor dem das Ensemble glänzen kann. Mal reicht da nur ein Fingerzeig, mal ein Wechsel im Tonfall, um die Komik und die Tragik der Welt zu erzählen. In diesen feinen Pointen wird auch der große Einsatz der SchülerInnen deutlich, die am Stück mitschrieben und sich ihre Rollen oft in freien Improvisationen selbst erarbeitet haben.

PeerGynt_01Für immer jung

Peer Gynt verkörpert in ihrer Inszenierung also nicht nur seine Geschichte. Sein Leben erzählt auch von den vielen anderen, die immer wieder neugierig in die Welt geboren werden und dort ihren Weg, ihr Glück suchen. Indem er sich weigert, nur einer zu sein, eindeutig zu sein, wehrt er alle Autoritäten ab, die ihm ein Ziel vorgeben wollen. Der Preis, den er für diese Freiheit bezahlen muss, ist jedoch hoch: Peer Gynt bleibt sich und allen anderen ein Rätsel. Ein Leben lang. Keine Beziehung kann er halten, keine Aufgabe erfüllt ihn, keine Idee bindet ihn.
Peer wird damit zum ewig Pubertierenden, zum sehnsüchtigen Grenzgänger mit dem tiefen Wunsch, endlich mal wer zu sein. Welche Rolle sich ihm auf seinem Weg anbietet, er probiert sie an – und ist daher auch im einen Moment Sklavenhändler, im nächsten Sklave. Spürbar wird diese Haltlosigkeit etwa in der furiosen Performance von Benedikt Brögmann, dessen Peer im Mittelteil des Stückes zunächst die Sicherheit eines Alleinunterhalters ausstrahlt – nur um ein paar Überheblichkeiten später scheinbar jede Kontrolle über Kopf, Körper und Stimme zu verlieren. Dann steht er alleine da. Dann rappelt er sich wieder auf. Auf zur nächsten Hoffnung, auf zur nächsten Enttäuschung.

PeerGynt_02Ich sehe was, was Du nicht siehst

Sein Suchen wird ihm schließlich zur Sucht. Und wer ihm das Beste wünscht, der muss auch das Unheil hinnehmen, in das er seine Mitmenschen reißt. Ob im sehnenden Sologesang von Lorna Monaghan, ob in der kraftloser werdenden Körperhaltung Lilly Martins, ob im haltlosen Hetzen, das Adrian Seehofer durch die Welt treibt – scheinbar überall auf der Bühne sieht man, was Peer nicht sehen kann: die Folgen seiner Handlungen. Das ist aber auch unsere Tragik, die Tragik des Publikums. Wir erkennen das Problem nur, weil wir nicht drinstecken.

Etwas Halt und Hoffnung gibt uns dabei die Musik. Sie verbindet die Fragmente der Szenen zu einem Ganzen, gibt dem Erzählstrom eine Richtung. Jörg Them und Günter Hauptkorn haben dafür einige Songs des jungen Bob Dylan für Chor und Orchester umgearbeitet. Die klingen nun ungewohnt harmonisch, sanft, freundlich. Und hört man eine Zeile wie „Your sons and daughters are beyond your command“ in dieser Interpretation, dann spricht mit Dylan auch der Übervater einer früheren Jugend zu uns: Wir haben uns damals nicht kontrollieren lassen – warum sollte das heute anders sein? Oder irgendwann?

PeerGynt_05Wie Andreas Bußmann zusammen mit einem befreit aufspielenden Ensemble aus all diesen Assoziationen einen aberwitzig großen Gedanken formt, das ist gleichsam verwirrend und inspirierend. Gemeinsam haben sie ein Stück geschaffen, das seine Zuschauer 90 Minuten lang den Wunsch spüren lässt, endlich eine Lösung, endlich ein Happy End zu bekommen – obwohl man in jeder Minute bemerken kann, dass es darum nicht gehen soll. Nicht heute abend. Denn das Leben dieser Peer Gynts ist wie eine Neugierde: Es müsste enden, wenn es sich erfüllte.

Ihre Bühne ist ein dunkler Ort, an dem drei Jugendliche eine Glasscherbe finden können, und an dem ein bisschen Licht reicht, um in ihr einen Diamanten zu erkennen. Ein Spielverderber, wer ihnen das ausreden will.


„Unser Galakonzert ist mit großem Erfolg über die Bühne gegangen – herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten und ein großes Dankeschön an Sie alle! Egal an welcher Position, in welcher Funktion: ein solch umfangreiches Projekt kann nur gelingen, wenn alle und alles vor und hinter der Bühne reibungslos ineinander greift“. (Dr. Hans Wagner, Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu)